Samstag, 22. November 2014

Rezension: Die Erben der alten Zeit 3 - Ragnarök - Marita Sydow Hamann




Titel: Die Erben der alten Zeit - 
Ragnarök
Autorin: Marita Sydow Hamann 
Seiten: 544  
Verlag: Grassroots Edition    
Preis: 19, 80 € 
Ersterscheinung: 29. 09. 14
 
Reihe: Teil 3 von 3







Kurzbeschreibung:
Der Versuch, Hanna durch einen Sieg im Großen Rennen zu retten, ist furchtbar schief gelaufen. Charlie, Sora und ihre Freunde konnten Odens Häschern zwar mit knapper Not entkommen, sitzen jetzt aber auf dem Planeten Euripides fest. Währenddessen erlebt die Erde den Ausbruch des von Oden magisch heraufbeschworenen Fimbulwinters, der gemäß nordischer Mythologie Ragnarök einleitet - das Ende der Welt wie wir sie kennen. Trotz ihrer Hochtechnologie steht die Menschheit den entfesselten Naturgewalten vollkommen machtlos gegenüber. Die Erde kann nur gerettet werden, wenn Odens Machtquelle entdeckt und zerstört wird. Charlie beginnt zu ahnen, wo und wie Oden geschlagen werden kann. Doch trotz ihrer magischen Fähigkeiten scheint die Aufgabe für eine Jugendliche von der Erde niemals bewältigbar.

Meinung:
Nachdem ich auch dieses Mal wieder sehnsüchtig auf die Fortsetzung gewartet habe, war es nun endlich soweit und ich konnte wieder eine Reihe beenden. 

Die Geschichte setzt genau da ein, wo sie beim Vorgänger aufgehört hat. Dabei gibt es auch wieder einige kleinere Erinnerungsstützen, die ich bei der komplexen Handlung doch ziemlich hilfreich fand. Und auch dieses Mal gibt es den deutlichen Hinweis von mir, die Vorgänger unbedingt zu lesen, da man die Zusammenhänge sonst einfach sehr schwer verstehen kann. 

Sowohl Handlung, als auch Charaktere entwickeln sich sichtlich weiter und so wird die Geschichte auch dieses Mal nicht langweilig. Charlie und ihre Freunde erleben auch weiterhin ihre großen Abenteuer und erscheinen dem Leser aufgrund ihrer jeweils eigenen und gut erarbeiteten Art extrem greifbar. Zusätzlich gibt auch wieder viel Neues und Faszinierendes zu entdecken und doch noch einige überraschende Wendungen.

Durch den bereits bekannten sehr bildgewaltigen und ausschweifenden Schreibstil der Autorin wird man wieder mitten in die Geschichte katapultiert und kann gar nicht anders, als sich von den fantastischen Ideen bezaubern zu lassen. Doch durch diese detaillierten Beschreibungen und das ausführliche Kopfkino, entsteht  manchmal auch das Gefühl, dass man die Handlung ein bisschen straffen hätte können. Vor allem die am Ende doch recht häufig eingestreuten Liebesbekundungen hätten in meinen Augen nicht dieses Ausmaß benötigt. Aber wie gesagt, das ist Meckern auf hohem Niveau, denn fesselnd und unterhaltend bleibt es trotzdem zu jeder Zeit.

In „Ragnarök“ fließen nun alle Fäden zusammen und auch wenn es wieder mehrere Handlungsstränge gibt, verschwimmen die Grenzen gegen Ende immer mehr und es wird alles zu einem stimmigen Abschluss gebracht. Nach beenden des Buches bleiben keine Fragen zurück und man ist ein bisschen wehmütig nun nichts Neues mehr über die liebgewonnenen Charaktere und die faszinierende Mischung aus nordischer Mytholoige, Fantasy und realer Welt zu erfahren, aber auch froh solch ein tolles und zufriedenstellendes Ende bekommen zu haben.

Fazit:
Ein toller Abschluss einer rundum gelungenen Reihe. Es gibt nochmal viele Entwicklungen, faszinierende Wendungen, Spannung und ein zufriedenstellendes Ende. Von mir gibt’s gute 4 Buchherzen und eine unbedingte Leseempfehlung für alle die etwas für Mythologie übrig haben und sich begeistern lassen wollen. 


 Einen großen Dank an die Autorin sowie Grassroots-Edition für das Leseexemplar!

Infos zur Autorin: (Quellen: Amazon und Grassroots)
Marita Sydow Hamann wurde in Ålesund, Norwegen, geboren und wuchs unter anderem in Deutschland, Österreich und Spanien auf.
Aktuell lebt sie mit ihrem Mann, zwei Hunden, drei Pferden und zwei Katzen auf einem kleinen Hof in Småland in Schweden.
Marita Sydow Hamann illustriert alle ihre Bücher selbst. Außerdem entwirft und malt sie auch ihre eigenen Cover.

Infos zur Reihe (bereits komplett erschienen):  
1. Die Erben der alten Zeit - Das Amulett *klick zu meiner Rezension*
2. Die Erben der alten Zeit - Der Thul *klick zu meiner Rezension*
3. Die Erben der alten Zeit - Ragnarök

Kommentare:

  1. Man möchte natürlich wissen, wie die Geschichte ausgeht, aber insgesamt halte ich “Ragnarök” für nicht so spannend wie die beiden vorangegangenen Bände der Trilogie.

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    1. Mh, also in meinen Augen waren sie im Ende alle gleich spannend. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden :D.
      Hauptsache du bist mit dem Abschluss an sich ganz zufrieden? Oder das auch nicht?

      lg, Steffi

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