Montag, 11. Januar 2016

Rezension: Falaysia - Fremde Welten 1: Allgrizia - Ina Linger



Titel:  Falaysia - Fremde Welten 1: Allgrizia
 Autorin: Ina Linger
   Seiten: 330
Verlag:  CreateSpace Independent Publishing Platform
   Preis: ebook: 0,99 €, TB 9,99 €    
Ersterscheinung: Sommer 2012
  Reihe: Teil 1 von 7





Kurzbeschreibung:
Magie gibt es nicht. Davon ist Jenna, eine junge Frau aus Salisbury in England überzeugt - bis sie als Opfer eines alten Zwists zwischen zwei Magiern in eine ihr fremde, mittelalterliche Welt geworfen wird, in der es nicht nur Magie, sondern auch wilde Krieger, Drachen und andere wunderliche Kreaturen gibt. Hilfe findet sie bei Leon, einem jungen Mann, der vor vielen Jahren ebenfalls nach Falaysia gekommen ist und seitdem in dieser gefährlichen Welt festsitzt. Gemeinsam machen sich die beiden auf die Suche nach einem legendären Tor, das sie angeblich zurück nach Hause bringen könnte. Ihr Ziel zu erreichen, ist allerdings alles andere als ein Kinderspiel, denn es scheint so, als würde in Falaysia gerade ein Krieg ausbrechen. Und dann gibt es da noch den gefürchteten Kriegerfürsten Marek, der eine persönliche Rechnung mit Leon offen hat und diesen wie ein Besessener verfolgt. Ein Mann, der bald auch schon Jennas Leben bedroht, aber dennoch eine seltsame Faszination auf sie ausübt …

Meinung:
Der Start in den Auftaktband ihrer Falaysia-Reihe ist der Autorin richtig gut gelungen. Von Anfang an war eine große Spannung, viel Mystik und immense Geheimniskrämerei zu spüren. Ich war gefesselt von der Frage nach dem großen, geheimnisvollen Spiel und auch neugierig auf die Hintergründe der zwielichtigen Figur des Demeon. 

Jedoch hat die Autorin durch den Weltenwechsel von Jenna einen Gang zurückgeschalten und erstmal die Grundlagen für ihre Reihe geschaffen. Mit der Ankunft von Jenna in Falaysia geht es hauptsächlich darum, dass Jenna sich damit abfinden muss, in einer fremden Welt gelandet zu sein, dass sie und der Leser einen Einblick in diese Welt und ihre Regeln bekommen und dass man die Protagonisten Jenna und Leon und später auch den undurchsichtigen Marek kennenlernt. 

Auch wenn dadurch nicht mehr ganz die hohe Spannung vom Anfang aufrechterhalten werden konnte, ist der weitere Roman trotzdem sehr unterhaltsam und gelungen. Die ersten Einblicke in diese mittelalterliche Welt sind recht interessant und machen Lust darauf, noch viel mehr zu erfahren. 

Der Handlungsverlauf ist für einen Auftaktband völlig in Ordnung und größtenteils in sich stimmig. Neben dem Kennenlernen und vielen neuen aufgeworfenen Fragen gibt es nämlich auch schon einige Antworten und unerwartete Wendungen. 

Den Figuren und auch deren Gefühlsleben widmet die Autorin viel Aufmerksamkeit. Man bekommt recht schnell ein erstes Bild von ihnen, welches sich im Verlauf der Geschichte aber nochmals interessant differenziert und auch wandelt. Sie sind auf jeden Fall authentisch und vor allem der wilde Krieger Marek hat mich sehr neugierig auf seine wahre Natur gemacht. 

Erzählt wird die Geschichte größtenteils aus der Sicht von Jenna und Leon, jedoch gibt es auch noch einzelne Kapitel aus anderen Perspektiven. Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft und anschaulich, aber auch nicht zu ausführlich, was ich für einen Fantasyroman sehr wichtig finde. Ansonsten ist die Sprache eher einfach und der Roman lässt sich, bis auf ein paar kleine holprige Stellen, sehr flüssig und zügig lesen. 

Am Ende wird es nochmal spannend und es gibt einen Cliffhanger, weshalb man unbedingt schnell weiterlesen möchte. 

Fazit:
Ein Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht. Es gibt interessante erste Einblicke in die von Ina Linger erschaffene Welt und ihre Figuren, jedoch bleiben auch noch viele spannende Fragen offen und man möchte wissen, wie es weiter geht. Um mir in der Bewertung noch etwas Luft nach oben zu lassen, gibt es knappe 4 Buchherzen, aber definitiv eine Leseempfehlung für alle Fantasyfans. 
Vielen Dank an die Autorin für die Bereitstellung des Ebooks. 

Infos zur Autorin (Quelle: Amazon.de):
Ina Linger wurde 1975 in Berlin geboren und hatte schon als Kind eine immense Fantasie. Aus diesem Grund fing sie auch schon im Kindesalter an, ihre ersten kleinen Geschichten zu schreiben und hat bis heute nicht damit aufgehört. Sie arbeitete nach einem Germanistik- und Grundschulpädagogik-Studium in der Funktion einer Sozialpädagogin in Berlin Neukölln und ist erst seit Anfang 2015 hauptberuflich freischaffende Autorin.

Im Dezember 2011 veröffentlichte sie zusammen mit Cina Bard ihren ersten Roman mit dem Titel 'Three-Night-Stand - Liebe ist simpel'. Im Sommer 2012 folgte der erste Band ihrer Fantasyreihe 'Falaysia - Fremde Welt', der im Oktober sogar mit dem dnbp (derneuebuchpreis) für Selbstverleger ausgezeichnet wurde.
Die Autorin bewegt sich jedoch gern in unterschiedlichen Genres.

Infos zur Reihe:
7. Band: ?? (erscheint voraussichtlich Februar 2016) 

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